Trockenbau Neufahrn

Was ist Trockenbau?

Trockenbau bedeutet, mehr als eine Wand hinzustellen. Vielmehr handelt es sich um eine Alternative zu herkömmlichen Bauweisen wie Mauerarbeiten und andere. Diese Bauweise ermöglicht es, Raum begrenzende Bauteile oder Konstruktionen für den Ausbau von Wänden, Decken und Böden herzustellen. Der Nachteil ist, dass sich Trockenbau nicht für tragende Konstruktionen eignet, sondern für nicht tragende.

Vorteile bringt der Trockenbau, da diese Baumethode im Vergleich mit anderen Bauweisen in vielen Fällen günstiger und schneller ist (keine langen Trockenzeiten).

Durch verschiedene Maßnahmen lassen sich im Trockenbau die bauphysikalischen Eigenschaften bezüglich Wärme-, Kälte- und Schallschutz verwirklichen. Gleiches gilt für den Brandschutz, Strahlenschutz und die Schlagsicherheit.

Was macht einen guten Trockenbauer aus?

Trockenbaumonteur ist ein anerkannter Ausbildungsberuf, den es seit Mitte der 70er Jahre gibt. Trockenbaumonteure und Trockenbaumonteurinnen finden Beschäftigung sowohl im Neubau als bei der Sanierung oder Modernisierung von Gebäuden auf unterschiedlichen Baustellen.

Eine Voraussetzung für einen Trockenbauer ist Kreativität. Denn der Trockenbau bietet vielfältige Möglichkeiten, Wände zu gestalten, Decken abzuhängen und Bekleidungen für Wände und Installationen von Bodensystemen zu errichten. Angefangen von der Dekordecke über Trennwände bis hin zu Einbauten wie Tür- und Fensterzargen gibt es nahezu keine Grenzen für die Kreativität.

Gleichermaßen zahlreich wie die Bauweisen im Trockenbau sind die verwendeten Materialien wie Gips, Holz, Kunststoff oder Metall, um wenige zu nennen. Des Weiteren viele Arten von Bodenbelägen sowie Trockenestriche bei der Bodenverkleidung.

Daneben erweist sich der gute Trockenbauer als Spezialist für Dämmungen und Isolierungen. Er kennt die Eigenschaften der verwendeten Materialien und kann diese gemäß der Anforderungen und Vorschriften optimal einbauen. Denn es gibt viele Normen für Innenwände im Trockenbau, Metallprofile und Gipsplatten, die der gute Trockenbauer kennt und bei seiner Arbeit beachtet.

Wenige von vielen Tätigkeiten, die der Trockenbauer im Idealfall beherrscht.

  • Aufrisse und Verlegungspläne anfertigen
  • Untergründe vorbereiten
  • Unterkonstruktionen anbringen
  • Wände mit Trockenputz verkleiden
  • Wände aus Gipsplatten setzen
  • Montagewände herstellen
  • Dämmstoffe für den Wärme- und Kälteschutz einbauen
  • Bauteile abdichten gegen nicht drückendes Wasser
  • Feststellung von Schäden im Rahmen der Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten und Ermittlung der Ursachen

Was gehört zum Trockenbau?

Zur Trockenbauweise gehören Deckenbekleidungen und abgehängte Decken aus unterschiedlichen Materialien und in unterschiedlichen Formen wie Kassettendecken, Rasterdecken und andere.

Grob lassen sich die Bereiche des Trockenbaus einteilen in:

  • Dach
  • Wand
  • Decke
  • Boden
  • Vorbauten
  • Einbauten
  • Verkofferung

Was gehört nicht zum Trockenbau?

Nicht zum Trockenbau gehören Stuck- und Mauerarbeiten ebenso wie Holzkonstruktionen, wiewohl im Trockenbau Holz als Arbeitsmaterial dient. Trockenmauerwerk gehört ebenfalls nicht in den Bereich des Trockenbaus.

Trockenbau – Dach und Dachgeschossausbau

Der Trockenbau dient oftmals dem Dachausbau. Denn mit dieser Baumethode lassen sich leicht und mit geringem finanziellem Aufwand große Flächen verschließen. Je nach Dachstuhl, Art des Ausbaus und persönlichen Vorlieben kommen Materialien wie Gipskarton, Gipsfaserplatten und Holz zum Einsatz. Des Weiteren lässt Trockenbau es zu, Kälte- und Wärmedämmung sowie Brandschutz und Schalldämpfung leicht und günstig zu realisieren.

Wir bieten umfassende Lösungen für den Dachgeschossausbau oder Trockenbau in Neufahrn die alle aktuellen Anforderungen an Brand- und Schallschutz erfüllen. Dazu führen wir eine ausführliche Beratung in der Planungsphase durch und erledigen alle Arbeiten in diesem Bereich unter exakter Einhaltung der zeitlichen und finanziellen Vorgaben.

Trockenbau – die Wand

Wenn eine Wand mittels Ständerwerk und Aluminiumprofilen als Trennwand oder Vorbauwand dient, spricht der Fachmann im Trockenbau von einer Ständer- oder Montagewand. Eine gute Dämmung sowie Beplankung sorgt für die gleichen Schall- und Wärmeschutzwerte im Vergleich mit einer Betonwand oder einer Wand aus festem Mauerwerk. Teilweise lassen sich diese Werte übertreffen.

Unsere Wandsysteme entsprechen den modernen Standards des Trockenbaus, bieten Brand- und Schallschutz und dienen zusätzlich als Blickfang. Daneben bieten wir Komplettlösungen für den professionellen Einbau von qualitativ hochwertigen Wand- und Deckensystemen – egal, welcher Größenordnung.

Trockenbau – die Decke

Der Trockenbau verfügt über viele Deckenvariationen. Angefangen von abgehängten Decken, selbst tragenden Decken bis hin zu modernen Decken mit guten Schall- und Wärmeschutzwerten.

Gute Decken lassen sich in der Regel durch Klopfen erkennen. Diese finden in vielen Fällen Einsatz in Krankenhäusern, Betriebsstätten, Warenhäusern und öffentlichen Gebäuden. Des Weiteren in privaten Häusern. Hier vor allem bei der Altbausanierung. Im Bereich der Akustik bieten diese Deckenkonstruktionen außergewöhnliche optische und akustische Effekte.

Unsere Deckensysteme erfüllen alle Anforderungen an moderne Standards im Bereich Akustik und sehen ästhetisch aus. Ähnliches gilt für den Brand- und Schallschutz. Ebenso wie bei allen unseren Trockenbaulösungen gilt: Unsere qualitativ hochwertigen Deckensysteme gibt es in allen Größenordnungen.

Der Trockenbau und der Boden

Böden im Trockenbau eignen sich in Fällen, in denen die Zeit drängt und das Trocknen des Estrichs zu lange dauert. Des Weiteren erfüllen diese Böden in vielen Fällen Anforderungen, die zu erfüllen, ein herkömmlicher Boden nicht in der Lage ist. Dazu zählen große Hohlräume unter dem begehbaren Boden, die der Installation der Strom- und Wasserversorgung dienen.

Des Weiteren gilt: Trockenböden lassen sich auf bestehenden Böden inklusive Bodenbelag aufbringen. Wichtig hierbei ist die verbleibende Raumhöhe, die im Idealfall ausreicht.

Wir führen sämtliche Arbeiten an Böden nach Ihren Vorstellungen und Wünschen durch. Dabei berücksichtigen wir die bauphysikalischen Anforderungen.

Vorbauten im Trockenbau

Eine andere Bezeichnung für Vorbauten ist: Vorsatzschalen. Diese lassen sich im Trockenbau als Trockenputz oder Unterkonstruktion verwenden. Der Einsatz von Vorsatzschalen erfolgt, um Unterputzspülkästen, alte Wände oder andere Installationen zu verstecken.

Verkofferung und Einbauten im Trockenbau

Aufputzleitungen kennt jeder von Altbauten und Kellern. Des Weiteren stehen diese in seltenen Fällen im Rohbau eines Neubaus. Bis zur Fertigstellung des Hauses sind die Aufputzleitungen in der Regel verschwunden, was sich der Leistung des Trockenbauers zuschreiben lässt. Er verwendet platzsparende Konstruktionen aus Holz oder Metallständerwerk und baut sie um die zu versteckenden Installationen. Diese versieht er mit Gipskartonplatten und verspachtelt die Oberfläche. Am Ende ist von den Installationen auf wundersame Weise nichts mehr zu sehen.

Optimal eignen sich Trockenbauwände und -Verkleidungen für alle Arten von Einbauten. Angefangen von Nischen bis hin zu Beleuchtungssystemen lässt sich durch die Hohlraum bildende Bauweise vieles leicht umsetzen.

Die am häufigsten verwendeten Werkzeuge im Trockenbau

  • Akkuschrauber
  • Bohrmaschine
  • Cutter
  • Eimer
  • Fuchsschwanz
  • Gliedermaßstab
  • Gummihammer
  • Kelle
  • Richtlatte
  • Kelle
  • Kantenhobel
  • Quirl zum Rühren
  • Schraubvorsatz
  • Spachtel
  • Stichsäge oder Kreissäge
  • Tacker
  • Wasserwaage
  • Spezielle Maschinen und Einrichtungen (im professionellen Bereich)